Blues Caravan am 30.01.2014 im Merlin in Stuttgart

      Blues Caravan am 30.01.2014 im Merlin in Stuttgart

      Das Merlin im Stuttgarter Westen ist ein Kleinod unter den Blues Locations im Stuttgarter Stadtgebiet
      und stellte dem Jubilar Thomas Ruf einen würdigen Rahmen für sein Doppeljubiläum,
      denn im Jahr 2014 feiert Thomas Ruf 20 Jahre Ruf Records und 10 Jahre Blues Caravan.

      Auch im Jubiläumsjahr hat er ein hoch interessantes Trio zusammengestellt:
      Albert Castiglia (USA), Laurence Jones (GB) und Christina Skjolberg (NOR).



      Unterstützt wurden die 3 vom Bassisten Roger Inniss und Drummer Miri Miettinen.



      von links nach rechts: Laurence Jones, Christina Skjolberg und Albert Castiglia


      Nach dem gemeinsamen Auftakt durfte Christina Skjolberg zuerst ihren Soloauftritt spielen,
      bei dem sie von Laurence Jones am e-Piano unterstützt wurde.




      Christina Laurentzen Skjolberg …. Bilder, die für sich sprechen ….




      Wie ihr großes Vorbild Jimi Hendrix ist auch Christina Linkshändern. Sie hat an diesem Abend einen tollen Auftritt hingelegt,
      öfters mit Fingerpicking gespielt und auf alle unnötigen Effekthaschereien verzichtet. Ihre Version von Voodoo Chile zum
      Abschluss des Auftritts war gleichzeitig der Höhepunkt ihres Auftritts.

      Danach ging es weiter mit Laurence Jones …


      Der junge Engländer überzeugte ebenfalls mit einem famosen Auftritt. Bemerkenswert seine Spielfreude und sein ständiges
      Lächeln und schmunzeln, das wirkte richtig ansteckend. Beeindruckend sein letzter Song: Jimi Hendrix‘ All Along The Watchtower ….


      Nach einer kurzen Pause kam dann der Auftritt des Meisters, Albert Castiglia. Nach einem furiosen Auftakt mit 2 grandiosen
      Instrumentalstücken spielte er den Blues, den Happy Blues, wie er erklärte, eine glückliche Liebesgeschichte, während ja die
      meisten Liebesgeschichten im Blues eher traurig oder tragisch verlaufen …



      Zum Finale durften dann Laurence Jones und Christina Skjolberg noch einmal mit auf die Bühne.





      Klaus und ich waren von diesem Konzert sehr begeistert.

      Vielen Dank an Ruf Records und an das Team vom Merlin in Stuttgart.

      (Bericht und Bilder von Oukay (Klaus) und Trollicus Musicus (Hans).

      Am Donnerstag 06. Februar 2014 hat die Blues-Caravane in Hamburg einen Halt eingelegt ...

      ... und was für einen!!!

      Spaß pur von Anfang bis Ende, der Ablauf war analog dem von Hans beschriebenen, das Publikum ging von Anfang bis Ende begeistert mit. Thomas Ruf hat einfach ein Händchen beim Auffinden von Talenten und bringt diese dann in klasse Konstellationen zusammen. Für den echten Musikfan, der Musik mit Leib und Seele geniessen kann einfach nur herrlich!!!

      Nur Albert Castiglia legte in Hamburg eine super Einlage dazu: Nach 2 Solo´s einen 12-bar-blues allererster Kategorie, den er zu grossen Teilen ausserhalb der Bühne spielte. Erst ging es an die Bar für einen "Kurzen", dann ein Aufenthalt auf der Toilette, dann ins Publikum - mal knieend vor einer sichtlich erfreuten älteren Damen, mal schunkelnd mit einem Herrn, mal bumpend mit einer jüngeren Dame ... - und dann noch nach draussen in den Park gegenüber dem Lokal, lässig lehnend an eine Laterne oder Gassi-gehende-Hundebesitzer ansprechend ... Während der ganzen Zeit hat die Band so durchgespielt, als würde Albert noch auf der Bühne sein.

      Besonders gefallen hat mir, dass Albert als alter Hase den "Neulingen" nicht davongespielt ist, sondern sie immer weiter mit vorangetrieben hat ohne sich in den Vordergrund zu stellen.

      Bilder hierzu von Benjamin Hüllenkremer, selbst Vollblutsmusiker, unter
      bigbasspic.de/2014/02/07/blues-caravan-2014/
      Schaut rein, er hat die Stimmung 1a eingefangen!

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      Tja, und dann gab es auch noch vereinzelt die / den andere/n. Die die stocksteif in der Gegend rumstehen, möglichst vor der Bühne. Alles so ganz genau beobachten, sich Notizen machen. Jeden vorwurfsvoll und empört angucken, der die Musik celebriert und sie dabei touchiert. Die dir haarklein erklären wollen, warum dieses oder jenes nicht perfekt ist und wie es besser sein könnte. Nach und nach überall abblitzen und dann nach Hauses gehen, weil das Publikum genauso blöd ist wie die Show.

      Und die gehen ja noch.

      Richtig herrlich dann die, die zwar das Publikum mit ihrem aus persönlicher Meinung gezimmerten Urteil in Ruhe lassen und dann zu Hause sich vor ihren PC setzen, um dort der Internetgemeinde kundzutun, was an der Show nicht perfekt war. Bestenfalls noch im Vergleich zu den Studioaufnahmen. Hallooooo! Eine einmalige Live-Session, die immer improvisiert ist (live!) mit einer Studioaufnahme aus x Takes in verschiedenen Spuren, wo noch ein paar mal Tontechniker und Producer rübergehen zu vergleichen ... d a s weist euch wirklich als Experten aus. Ob ihr keinen Spass mit Musik haben könnt oder wollt oder einfach nur nicht den Stock aus eurem Allerwertesten bekommt um überhaupt Freude empfinden zu können ... mal so unter uns (*fg): Das was ihr so äussert könnte auch mehr über euch aussagen als das was ihr da so mehr oder weniger wohlfein formuliert rauslasst :D

      Die Rückmeldungen bisher von wirklichen Musikliebhabern waren einfach nur begeistert ... europaweit!!!

      Weiterhin toi toi toi an Thomas Ruf als Herz und Kopf des Ganzen und an die Akteure ... Let the good times roll

      SG Ingo